Gesellschaftsrecht, Lösungen für Gesellschafter

Aktiengesellschaft (AG) – Basics

Was ist eine Aktiengesellschaft? Ja, eine Gesellschaftsform. Doch was steckt sonst noch dahinter? Dieser Beitrag beschäftigt sich mit den Grundlagen der AG.

Als Kapitalgesellschaft ist die AG eine juristische Person und gemäß § 3 Aktiengesetz (AktG) auch Handelsgesellschaft. Damit ist das Handelsrecht anwendbar. Die Besonderheit der Aktiengesellschaft ist, dass sie ein in Aktien zerlegtes Grundkapital besitzt.

Das Grund- oder Mindestkapital muss bei der Gründung mindestens 50.000 Euro betragen. Der von den Gründern abzuschließende Gesellschaftsvertrag wird als Satzung bezeichnet und muss notariell beurkundet werden. Die AG kann, wie auch die GmbH (siehe dazu näher unter) , als Einpersonengesellschaft gegründet werden. Das Grundkapital kann in Nennbetrags- oder in Stückaktien aufgeteilt werden. Heutzutage werden vorwiegend Stückaktien ausgegeben. Diese lauten auf keinen Nennbetrag. Die Stückaktien einer Gesellschaft sind am Grundkapital in gleichem Umfang beteiligt.

Organe der Aktiengesellschaft sind der Vorstand, der die Geschicke der AG lenkt, der Aufsichtsrat, der den Vorstand kontrolliert und die Hauptversammlung – die Versammlung der Aktionäre. Der Vorstand vertritt der Aktiengesellschaft und leitet die Geschäfte.

Den Gläubigern steht nur das Gesellschaftsvermögen zur Verfügung, die Aktionäre haften nicht persönlich. Ebenso haften der Vorstand und der Aufsichtsrat nur bei schuldhaftem Handeln.

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