Geschäftsführung, Gesellschaftsrecht, in eigener Sache, Vorträge

Beim Geschäft hört die Freundschaft auf – Rechtssicher gemeinsam gründen

Am Montag, 12.09.2016 von 17 – 19 Uhr halte ich für die Innowerft in Walldorf einen Workshop „Beim Geschäft hört die Freundschaft auf – Rechtssicher gemeinsam gründen“ für alle, die sich zu mehreren zu einem gemeinsamen Unternehmen zusammenschließen wollen. Zielgruppe sind also Startups, aber auch erfahrene Unternehmer, die einen oder mehrere Geschäftspartner beruflich „heiraten“ möchten.

„Heiraten“ – ist das nicht ein bißchen übertrieben? Wir wollen doch nur zusammenarbeiten! Auch wenn man „Selbständig“ nicht mit „Selbst und ständig“ übersetzt, ist das Bild mit der Ehe für eine Gesellschaft trotzdem passend. Die Zusammenarbeit ist sehr intensiv und schließlich hat man ein gemeinsames Kind – das Unternehmen. Da geht es nicht nur ums Geschäft, sondern auch um Gefühle und vor allem um die gemeinsamen Werte. Die bestimmen, was im Unternehmen passiert, wenn es mal nicht so rund läuft. Und Trennungen sind im Gesellschaftsrecht nicht einfacher als bei einer Ehescheidung – und häufig genauso teuer!

Weiterlesen

Advertisements
Standard
Gesellschaftsrecht, in eigener Sache, Vorträge

Immer Theater mit IP – heute erfolgreiche Premiere in der Innowerft

„Rechtsanwälte haben keinen Spaß im Job; ich bin gespannt, was das hier heute gibt“, meinte einer unserer Seminarteilnehmer zu Beginn der Veranstaltung.

Und dann spielten sie tatsächlich Theater – zwei European Patent Attorneys, ein Rechtsanwalt und eine Rechtsanwältin. Immer Theater mit IP, ein Drama für Gründer in 3 Akten hatte heute in der Innowerft in Walldorf Premiere.

Im Theaterstück sehen sich Frank, Hardware-Experte mit einer halben Stelle an der Uni (Matthias Zahn), und Hanna, Marketing-Frau (Cornelia Hübner), mit den Tücken der Unternehmensgründung konfrontiert. Gemeinsam mit ihnen fühlen sich die Zuschauer in die Fragen rund um Patentschutz und Markenverletzung ein, werden durch das Arbeitnehmererfindungsgesetz überrascht – und was genau war nochmal der Unterschied zwischen Unternehmergesellschaft und Gesellschaft bürgerlichen Rechts? Peter Bittner komplettiert als Programmierer Mirko das Team; seine Aufnahme in die Gesellschaft führt uns zu den Software-Themen. Das ganze wird locker durch Nico Arfmann als Erzähler moderiert.

Im Ganztagesseminar verzahnen sich Theorie und Praxis; gemeinsam mit Hanna, Frank und Mirko sammeln die Teilnehmer im Team Erfahrungen, machen Fehler, die sie später in der Realität somit vermeiden können – und haben Gelegenheit, die Referenten während des Theorieteils mit ihren Fragen zu löchern.

Trotz einer Raumtemperatur über 30 Grad am bisher heißesten Sommertag des Jahres gab es am Abend begeistertes Feedback der Teilnehmer, die überwiegend Teilnehmer des Startup-Sommers „durchstarten“ der Innowerft sind. Man kann uns mit diesem Stück zukünftig buchen.

Standard
in eigener Sache, Lösungen für Unternehmer, Unternehmensnachfolge

Fachanwalt für Erbrecht – weiterer Schwerpunkt

Nun geht es los: Ab morgen sitze ich in der Fortbildung für den Fachanwalt für Erbrecht. Dass ich mich zunehmend der Unternehmensnachfolge widme, mich also darum kümmere, dass Unternehmer ihr Unternehmen gut in die nächste Generation übertragen können, lässt es konsequent erscheinen, nach dem Zusatzstudium „Zertifizierter Unternehmensnachfolgeberater“ (zentUma e.V.) nun diesen weiteren Fachanwaltstitel anzustreben.

Dafür muss einerseits der Kurs mit 120 Kursstunden und 3 Klausuren zu je 5 Stunden erfolgreich absolviert sein, andererseits muss die praktische Erfahrung nachgewiesen werden. Dies erfolgt durch die sogenannte „Fall-Liste“, in der innerhalb von 3 Jahren mindestens 80 Akten in den unterschiedlichen erbrechtlichen Fachgebieten dargestellt werden müssen. Natürlich haben wir mit der Liste schon angefangen, und als ich eben reinschaute, war ich selbst überrascht, dass ich aktuell rund 50 Akten mit erbrechtlichem Bezug führe, natürlich ganz überwiegend für Unternehmer (Im Gesellschaftsrecht sind es rund 100 Akten rund um Gründung, Gesellschafterstreit und Unternehmenskauf).

Der Schwerpunkt verlagert sich also ganz klar von der Sanierung, die mich zu Beginn meiner Selbständigkeit überwiegend beschäftigt hat, hin zur Unternehmensgestaltung, zum Unternehmenskauf und zur Unternehmensnachfolge. Die bankrechtlichen Kenntnisse wirken sich natürlich gemäß auch in diesen Fällen positiv aus, schließlich geht es auch bei diesen Fällen oft um die Finanzierung und in diesem Zuge um Bankverhandlungen. Gleichzeitig ist die eigene langjährige Erfahrung als Unternehmerin sicherlich hilfreich für die Mandanten, wenn es darum geht zu entscheiden, wie sie ihr Unternehmen heute und in Zukunft gestalten möchten. Dass wir großen Spaß daran haben, diese Projekte kreativ zu lösen, finden die Mandanten positiv. Auch wenn die Themen ernst und schwerwiegend sind, darf man sich ihnen doch mit Humor nähern – dann tut auch die Beschäftigung damit nicht so weh…

Standard
in eigener Sache, Vorträge

Wir können über alles reden!

Was ich nur mal sagen wollte: Vorträge zu halten und ggf. auch Veranstaltungen zu moderieren, ist seit langem ein Steckenpferd von mir (Eine Auswahl von Vorträgen findet sich auf der Kanzleiwebseite). Gern lasse ich mich daher als Referent oder Moderator engagieren. Angeblich ist die Juristerei ja trocken. Meine Zuhörer meinen allerdings regelmäßig, dass ich meine Themen verständlich und unterhaltsam transportiere.

Hier ein paar Ideen, worum es gehen könnte:

  • Der Traum von der unentdeckten Perle – Chancen und Risiken beim Unternehmenskauf
  • Unternehmen kaufen – aber richtig!
  • Der Unternehmer-Notfallkoffer – Was passiert, wenn dem Chef was passiert?
  • Wie machen Sie Ihr Unternehmen wertvoller? Vorbereitung des Unternehmensverkaufs

Sprechen Sie uns an!

Standard